Granola – Knuspriger Genuss für jeden Tag
Ob als Frühstücksbegleiter mit Joghurt und Früchten oder als Snack für zwischendurch – Granola überzeugt mit seiner knusprigen Textur und seinem vielseitigen Geschmack. Die Mischung aus Haferflocken, Nüssen, Samen und Süße wird im Ofen gebacken, bis sie goldbraun und aromatisch ist.
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Eine Vielfalt an Aromen
Granola kann je nach Vorlieben abgewandelt werden: Gewürze wie Zimt und Vanille verleihen eine warme Note, während Schokolade oder Kokoschips für eine besondere Geschmacksnuance sorgen. Getrocknete Früchte bringen eine fruchtige Komponente, und eine Prise Meersalz kann den Geschmack abrunden.
Einfach selbst gemacht
Die Zubereitung ist unkompliziert: Die Zutaten werden mit etwas Öl und einer Süße nach Wahl vermischt, auf einem Blech verteilt und schonend gebacken, bis das Granola eine goldene Farbe annimmt. Durch gelegentliches Wenden wird eine gleichmäßige Röstung erreicht. Nach dem Abkühlen lässt es sich luftdicht verpackt aufbewahren.
Ob pur genascht oder als Ergänzung zu anderen Speisen – Granola bietet eine knusprige Abwechslung für jeden Geschmack.
Rezept für knuspriges Granola
Zutaten:
* 250 g Haferflocken (zart oder kernig)
* 50 g gehackte Nüsse (z. B. Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)
* 30 g Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne
* 2 EL Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
* 3 EL Honig oder Ahornsirup
* 1 TL Zimt (optional)
* 1 Prise Salz
* 50 g getrocknete Früchte (z. B. Cranberries, Rosinen, Aprikosen – nach dem Backen hinzufügen)
Zubereitung:
1. Den Backofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Haferflocken, Nüsse, Kerne, Zimt und Salz in einer großen Schüssel vermengen.
3. Kokosöl und Honig in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle leicht erwärmen, bis sie flüssig sind. Anschließend über die Haferflockenmischung geben und alles gut vermengen.
4. Die Mischung gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und für ca. 20–25 Minuten backen. Zwischendurch alle 10 Minuten umrühren, damit das Granola gleichmäßig bräunt.
5. Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, dann die getrockneten Früchte untermischen.
6. In einem luftdichten Behälter aufbewahren – so bleibt das Granola lange knusprig.
Tipp: Für eine besondere Note kann man Schoggistückchen oder Kokoschips nach dem Backen hinzufügen.
So wird Granola richtig crunchy
Damit Granola die perfekte Knusprigkeit erhält, gibt es ein paar einfache Tricks. Entscheidend ist die richtige Backtemperatur – am besten bei 150–170 °C (Ober-/Unterhitze), damit die Zutaten langsam rösten, ohne zu verbrennen. Die Mischung sollte gleichmäßig auf dem Backblech verteilt werden, sodass genug Platz für die heiße Luft bleibt. Ein weiterer Tipp: Während des Backens das Granola ein- bis zweimal vorsichtig wenden, damit es gleichmäßig bräunt. Nach dem Backen unbedingt vollständig auskühlen lassen – erst dann wird es richtig knusprig! Wer extra große Cluster möchte, kann das Granola nach dem Backen erst später in Stücke brechen.
Die richtige Aufbewahrung für Granola
Damit Granola lange knusprig bleibt, sollte es in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden – idealerweise in einem Glas mit Schraubverschluss oder einer Vorratsdose mit dicht schließendem Deckel. Der Aufbewahrungsort sollte trocken und kühl sein, aber nicht im Kühlschrank, da Feuchtigkeit das Granola weich werden lassen kann. Direkte Sonneneinstrahlung oder Wärmequellen wie der Herd sollten ebenfalls vermieden werden, da sie die Haltbarkeit der Zutaten beeinflussen können. Richtig gelagert bleibt Granola mehrere Wochen frisch und knackig.
Granola und Müsli – Was ist der Unterschied?
Granola und Müsli bestehen oft aus ähnlichen Zutaten, unterscheiden sich jedoch in der Zubereitung. Während Müsli eine Mischung aus Haferflocken, Nüssen, Samen und Trockenfrüchten ist, die unbehandelt bleibt, wird Granola mit Öl und einer Süße vermengt und anschließend im Ofen gebacken. Dadurch erhält Granola seine knusprige Konsistenz und ein leicht karamellisiertes Aroma. Müsli hingegen bleibt roh und wird häufig mit Milch oder Joghurt vermischt, während Granola auch pur als Snack genossen werden kann.
Granola als Frühstück – eine vielseitige Wahl
Granola ist eine beliebte Option für das Frühstück, da es sich leicht kombinieren lässt und für Abwechslung sorgt. Ob mit Joghurt, Milch oder einer pflanzlichen Alternative – die knusprige Mischung verleiht jedem Frühstück eine besondere Textur. Auch mit frischem Obst oder als Topping für Smoothie-Bowls lässt sich Granola hervorragend genießen. Durch die vielfältigen Zutaten und Gewürze kann es je nach Geschmack individuell zusammengestellt werden. Außerdem ist es praktisch vorzubereiten und eignet sich gut für einen schnellen Start in den Tag.
Fünf kuriose Fakten über Granola
1. Ursprung im 19. Jahrhundert
Granola wurde bereits in den 1860er-Jahren in den USA erfunden. Der Gesundheitsreformer Dr. James Caleb Jackson entwickelte eine knusprige Getreidemischung namens „Granula“. Später griff John Harvey Kellogg die Idee auf, musste den Namen aber ändern – so entstand „Granola“.
2. Astronauten-Snack
Granola war Teil des Verpflegungsprogramms der NASA und wurde bei Weltraummissionen als praktischer, leicht lagerbarer Snack verwendet.
3. Namensstreit mit Kellogg’s
Der Name „Granula“ war bereits geschützt, weshalb John Harvey Kellogg, der Erfinder der Cornflakes, sein Produkt „Granola“ nennen musste – und dieser Name setzte sich weltweit durch.
4. Trend durch die Hippie-Bewegung
In den 1960er- und 70er-Jahren wurde Granola besonders in den USA populär, als die Hippie-Bewegung natürliche und unverarbeitete Lebensmittel für sich entdeckte.
5. Größtes Granola der Welt
Im Jahr 2020 stellten Bäcker in Kanada das größte Granola der Welt her – ein riesiger Cluster wog über 90 Kilogramm!
Granola hat also nicht nur geschmacklich, sondern auch geschichtlich einiges zu bieten.
FAQ – Häufige Fragen zu Granola
1. Was ist Granola?
Granola ist eine knusprige Mischung aus Haferflocken, Nüssen, Samen und einer Süße wie Honig oder Ahornsirup, die im Ofen gebacken wird.
2. Was ist der Unterschied zwischen Müsli und Granola?
Während Müsli eine rohe Getreidemischung ist, wird Granola gebacken und erhält dadurch seine knusprige Konsistenz.
3. Wie kann ich Granola aufbewahren?
Am besten in einem luftdichten Behälter an einem trockenen, kühlen Ort – so bleibt es mehrere Wochen frisch und knusprig.
4. Kann ich Granola selbst machen?
Ja! Die Zubereitung ist einfach: Zutaten mischen, mit etwas Öl und Süße vermengen, backen und abkühlen lassen.
5. Welche Zutaten kann ich für Granola verwenden?
Neben Haferflocken sind Nüsse, Samen, Kokosraspeln, Gewürze, Trockenfrüchte und sogar Schokoladenstückchen beliebt.
6. Ist Granola nur fürs Frühstück geeignet?
Nein, Granola kann auch als Snack, Topping für Desserts oder als Zutat in Backrezepten verwendet werden.
7. Kann man Granola ohne Zucker zubereiten?
Ja, es gibt Alternativen wie Dattelpaste oder pürierte Bananen, um eine natürliche Süße zu erreichen.
8. Wie bekomme ich besonders knuspriges Granola?
Durch eine gleichmäßige Verteilung auf dem Backblech, langsames Backen bei niedriger Temperatur und gelegentliches Wenden.
Fazit: Knuspriger Genuss mit vielseitigen Möglichkeiten
Granola ist eine beliebte und vielseitige Frühstücks- und Snackoption, die sich leicht an persönliche Vorlieben anpassen lässt. Durch die Kombination aus Haferflocken, Nüssen, Samen und Süße entsteht eine knusprige Mischung, die sich nicht nur gut mit Joghurt, Milch oder Früchten kombinieren lässt, sondern auch pur ein Genuss ist. Die einfache Zubereitung und lange Haltbarkeit machen Granola besonders praktisch. Ob selbst gemacht oder gekauft – es bietet eine köstliche Abwechslung und zahlreiche Möglichkeiten, kreativ zu werden.